Veröffentlicht am 31.10.2026
Ein einer wahren Defensivschlacht mussten sich die Eisbären vor allem auf Grund des Mitteldrittels, welches man zur Hälfte in Unterzahl verbrachte, mit 2:4 geschlagen geben. Alexander Lieberwirth war doppelt für die Eisbären erfolgreich. Von der ersten Sekunde an drückte Schwenningen den ECE in die Defensive, der erstmals in den neuen Jerseys und mit Kapitän Roman Gottschalk antrat. Folgerichtig gelang den Fire Wings auch die frühe Führung (3.). Auch in der Folge fand das Spiel fast ausschließlich in der Eisbären-Hälfte statt, doch die Defensive stand kompakt und Daniel Schlicksupp hielt im ECE-Kasten seine Farben im Spiel. Um so schmeichelhafter war der Ausgleich durch Lieberwirth (9.) bei einem der wenigen Entlastungsangriffe, der bis zur ersten Pause Bestand hatte.
Im Mitteldrittel profitierten die Gäste in einem an sich sehr fairen Duell, durch eine Fülle an Strafzeiten gegen die Eisbären. Zwar konnte man die Gäste weiter gut am Torerfolg hindern, gegen die zwei Überzahltore (29./35.) war man jedoch machtlos und musste dem Drittel am Ende mit dem 1:4 Tribut zollen.
Eine gute Reaktion zeigte man mit dem gewonnenen Schlussdrittel. Relativ unverändert die Verhältnisse auf dem Eis, doch nun auch mit Powerplay-Situationen für die Eisbären, die erneut Lieberwirth (56.) zu nutzen wusste. Eine dieser resultierte aus einem Foul an Daniel Schlicksupp (52.), der in der Folge durch FL-Goalie Lyon Börngen verteten wurde und in seinem ersten RL-Einsatz nicht zu überwinden war.
Am Ende ein verdienter Erfolg der Gäste, der durch das Mitteldrittel aber mit Beigeschmack zu stande kam. Neu angreifen kann man erneut zu Hause, wenn man kommenden Wochenende bereits zum dritten Mal Reutlingen im Icehouse gastiert.